Himmelfahrt oder betreutes Paddeln mal anders

Vom Plöner See (Spitzenort) die Schwentine runter und auf der Kieler Förde nach Laboe

Himmelfahrt oder betreutes Paddeln mal anders
(10. - 13. Mai 2018)
 
Man nehme neun hochmotivierte Paddler mittleren Alters im Durchschnitt (zwei Rentner und zwei junge Schnecken heben sich gegenseitig auf ;-)) schmeißt Boote und Paddel in den Bus und macht sich auf die Reise gen Norden. Nachdem der Campingplatz in Spitzenort dank unserer kompetenten Busfahrerin Güli (die Haare standen ihr auch nur leicht zu Berge) nach vier lustigen Stunden gegen 22 Uhr erreicht war, bauten wir schnell die Zelte auf und ließen den lauen Abend am Steg des Plöner Sees ausklingen.
Zeitig klingelten am Donnerstag die Wecker, oder besser gesagt: Stewart mit dem Kochgeschirr. Denn wir mussten den Zeltplatz räumen und wollten ja auch weiterkommen. Gut gelaunt bei herrlichem Sonnenschein saßen wir um zehn in den voll beladenen Booten, ließen den Bus und Plön/Spitzenort hinter uns, und machten uns auf die Reise. Immer der Nase, äh Bootsspitze nach, die Schwentine - gespickt mit facettenreichen Seen und Landschaften - entlang. Nach 14 km war das Tagesziel erreicht und wir schlugen beim Kanuheim Preetz erneut die Lager auf. Genau richtig, denn die ersten Donner erklangen schon als wir noch in den Booten saßen. Glück gehabt, das vorhergesagte "Unwetter" verschonte uns und nach anderthalb Stunden Regen klarte es wieder auf. So konnten wir die schöne Umgebung, diesmal zu Fuß, erkunden. Abends haben wir uns im Vereinsheim bei Schnitzel und Bratkartoffeln richtig lecker stärken können, bevor alle erschöpft die Zeltluken von innen schlossen.
 
Freitagmorgen weckten uns erneut Vogelgesang und geschäftiges klappern vor den Zelten... The same procedure as always: Frühstück, Zelte abbauen, Boote beladen und weiter ging es auf die letzte Etappe der Schwentine um den 18 km entfernten TuS Gaarden bei Kiel zu erreichen. Petrus; erneut gut gestimmt, bescherte uns bestes Paddelwetter, so dass wir auch dieses Tagesziel mit bester Laune erreichten. Hier wollten wir für zwei Nächte unser Lager aufschlagen und so richteten wir uns gemütlich ein; sehr idyllisch gelegenen, am steilen Hang mit nur kaltem Brunnenwasser und Plumsklo. Aber Paddler sind ja hart im Nehmen ;-)
 
Während Güli und Sven - danke nochmal für euren tatkräftigen Einsatz! - sich auf die lange Reise des Bus-zurück-holen machten, erklomm der Rest die 100 Höhenmeter und unzähligen Treppen um Proviant aufzufüllen und Grillfleisch zu kaufen. So ließen wir auch diesen Tag gut gesättigt, bei Lagerfeuer und Marshmallows ausklingen und das wohlige Schnarchen lies nicht mehr lange auf sich warten.
 
Samstag. Yippie, endlich mal ausschlafen, denn wir hatten heute kein Geraffel einzupacken! Wäre da nicht Stewart und seine knarzende Matratze gewesen, die einem im Gleichtakt mit dem Kuckuck aus dem Schlaf riss und uns so einen Strich durch die Rechnung machten. Was soll’s, denkt sich der ambitionierte Paddler! So saßen wir bereits um halb zehn - die Sonne lugte durch die Wolken - im Boot. Heute sollte es auf die Kieler Förde gehen. Bei so perfekten Bedingungen (kaum Wind) war eine freudige Erregung bei denjenigen zu spüren, die in der Vergangenheit dort schon mit Wind und Wellen gekämpft hatten.
 
Wir hatten weiterhin Glück: Mit viel Sonne ging es nach nur zwei Kilometern Schwentine auf die spiegelglatte Förde, so dass wir gemütlich (mit zwei kurzen Pausen) gegen Mittag Laboe erobern konnten. Fischbrötchen. Endlich!
 
Nach ein wenig Erholung, Shoppen und Eisessen fuhren wir gut gelaunt zurück. Dank auffrischendem Wind wurde es dann doch noch ein wenig sportlich. Wir passierten das Kreuzfahrtschiff ColorLine, sahen viele Segelschiffe und kamen nach 23 Kilometern angenehm erschöpft wieder im TuS Gaarden an. Mit viel Zeit für Entspannung, Sonnenbaden, Mittagsschlaf. Gabi und Güli plantschen im Bach, während Peter die Umgebung erkundete (und das "Baden Verboten"-Schild … upps!) Den Abend haben wir dann wieder gemütlich mit Grillen ausklingen lassen.
 
Sonntag, Rückreisetag, erneut Sonnenschein. Abgemacht war: um zwölf sitzen wir im Bus; bis dahin paddeln oder erholen, ganz nach eigenem Gusto. Ein Teil blieb zurück, fünf paddelten nochmal die Schwentine zurück und um die Schwentine-Insel rum. Auch den Angriff des verärgerten Schwanen-Papas haben wir mit leichtem Schock überlebt. Gabi ist gut im Verhandeln mit Schwänen!
 
Geschäftiges Treiben erwartete uns bei der Rückkehr, jetzt schnell den Rest einpacken und das ganze Zeug per Boot zum Bus schaffen, der stand einen Kilometer entfernt, denn der Tus Gaarden liegt 100 Meter unterhalb der Straße, da wollte wirklich niemand die Boote und Ausrüstung hochschleppen.
 
Um 12:05 Uhr fuhr der Bus geladen und gesichert ab... von einem Stau in den nächsten...
 
Bis bald mal wieder Schwentine, es war sehr schön! Herzlichen Dank an unsere Fahrtenleiter für die Orga und an alle anderen Mit-Paddler für diese wunderschöne Tour.

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